Ehscda:SpezifikationAllgemeines

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Allgemeines

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Ein Dokument, welches anhand dieser Spezifikation erstellt wird, ist ein HL7 CDA Dokument und damit ein definiertes und komplettes Informationsobjekt, das Texte, Bilder und andere multimediale Objekte enthalten kann. CDA Dokumente dokumentieren den Gesundheitszustand eines Patienten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie enthalten administrative (Header) und medizinische (Body) Daten und sind mittels eXtensible Markup Language (XML) kodiert.

Die normative Spezifikation definiert das Dokument „SpezifikationAllgemeines“ als HL7 CDA Vorlage, welche helvetische Präzisierungen für den CDA Header festlegt. Damit produzierte Dokumente sind vollständig kompatibel zum internationalen HL7 CDA R2 Standard (Normative Edition 2005) und somit international interoperabel.

Die normative Spezifikation bezweckt, dass Systeme für das Handling von Informationen im CDA Header durch die Softwarehersteller unabhängig von Sender und Empfänger implementiert werden können.

Die vorliegende Spezifikation wurde in ART-DECOR modelliert und daraus können auch Schematron-Regeln generiert werden, welche eine automatisierte und harmonisierte Validierung der CDA-Dokumente erlauben.

Schlüsselwörter

Die normative Spezifikation verwendet folgende, jeweils in Grossbuchstaben geschriebene Schlüsselwörter zu Angabe von Verbindlichkeiten. Siehe auch [ELGA Allgemein], Kap. 4.1 resp. RFC 2119.

MUSS (engl. MUST) bedeutet eine verpflichtend einzuhaltende Vorschrift. Entspricht der Optionalität [R] und [M].

NICHT ERLAUBT (engl. NOT PERMITTED) formuliert ein verpflichtend einzuhaltendes Verbot. Entspricht der Optionalität [NP].

SOLL oder EMPFOHLEN (engl. SHOULD) steht für eine pragmatische Empfehlung. Es ist gewünscht und empfohlen, dass die Anforderung umgesetzt wird, es kann aber Gründe geben, warum dies unterbleibt. Entspricht der Optionalität Required [R]. Wenn kein Wert angegeben werden kann, MUSS nullFlavor angegeben werden.

KANN oder OPTIONAL (engl. MAY, OPTIONAL). Die Umsetzung der Anforderung ist optional, sie kann auch ohne zwingenden Grund unterbleiben. Entspricht dem Optionalität [O].

Optionalität

Nachfolgende Tabelle legt die Verwendung von zwingenden, empfohlenen und optionalen Elementen und den dazu gehörenden Kardinalitäten inkl. Verwendung von nullFlavor normativ fest. Die nachfolgende Definition wurde aus IHE Technical Frameworks General Introduction, Appendix E: Standards Profiling and Documentation Conventions, Revision 1.0, July 1, 2014, "Table E.4.2.2.1-1: Data Element Optionality Constraints" übernommen und mit dem Element [NP] ergänzt.

Optionalitäten Mögliche Kardinalitäten Verwendung von nullFlavor Beschreibung
[M] 1..1

1..*

NICHT ERLAUBT Das Element MUSS mit einem korrekten "echten" Wert angegeben werden.

nullFlavor oder "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.

[NP] 0..0 NICHT ERLAUBT Element ist NICHT ERLAUBT.
[R] 1..1

1..*

KANN verwendet werden Das Element MUSS in der Instanz vorhanden sein. Wenn nicht bekannt, ist die Verwendung von nullFlavor vorgeschrieben, "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
[O] 0..1

0..*

KANN verwendet werden Das Element ist OPTIONAL. Sender können das Element angeben. Leere optionale Elemente sind nicht zugelassen, sofern kein nullFlavor angewandt wird.
[C] [N/A] [N/A] KONDITIONALES Optionalität. Die Optionalität des Elements variiert in Abhängigkeit von anderen Elementen, Situationen oder Zuständen. Die konkreten Abhängigkeiten sind jeweils angegeben.

[Tabelle 1] Notationen in diesem Dokument

nullFlavor

Wenn ein Wert nicht bekannt ist, kann dort wo es gemäss obenstehender Tabelle erlaubt ist, mit den nullFlavor-Codes in #HL7 NullFlavor der Grund für die fehlende Angabe präzisiert werden. Wird ein nullFlavor eingesetzt, DÜRFEN mit Ausnahme von xsi:type KEINE weiteren Attribute angegeben werden.


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